FUSS- & RADWEGBRÜCKE · DORTMUND
Brücke Lindemannstraße
Am Rheinlanddamm in Dortmund, nahe Messe und Stadion, ersetzt der Entwurf eine bestehende Querung durch eine städtische Freitreppe. Fußgänger, Menschen mit Behinderung und Radfahrende teilen sich ein Bauwerk, das an die Spanische Treppe in Rom erinnert.
Die Flächen zwischen den Verkehrswegen sind großzügig als Sitzstufen ausgebildet, sodass die Brücke nicht nur überquert, sondern auch bespielt wird. Wer wartet, sitzt über dem Verkehr und blickt in die Stadt hinein, womit aus einem reinen Verkehrsbauwerk ein öffentlicher Ort wird. Die eigens entwickelte Bogenform steht quer zur Brückenlängsachse und folgt der Rampe für den Radverkehr, was dem Bauwerk seine charakteristische Ansicht gibt. Herausfordernd war, Treppe und barrierefreie Rampe auf sehr engem Raum zu verschränken, ohne dass die Rampe zum Umweg wird. Gleichzeitig musste das Bauwerk für die Besucherströme an Messe- und Spieltagen ausgelegt werden, die es in Wellen und nicht gleichmäßig belasten. Für KRP Architektur habe ich den Wettbewerb geleitet.
- ROLLE
- Leitung Wettbewerb
KRP Architektur - AUFTRAGGEBER
- Stadt Dortmund
- NUTZUNG
- Fuß- und Radwegbrücke
- PARTNER
- KHP König und Heunisch Planungsgesellschaft
- ZEITRAUM
- 2019
- WETTBEWERB
- Ankauf, 11/2019
- BAUKOSTEN
- 5,9 Mio. €
- STATUS
- Wettbewerbsbeitrag